topminox
blockHeaderEditIcon
menu007
blockHeaderEditIcon
007aktuelles2026
blockHeaderEditIcon

Das Jahr 2026

 

Ich sitze natürlich nicht nur am Schreibtisch, sondern Veranstaltungen u.a. im Spionagemuseum und Lesungen gehören dazu.
 




Vielleicht sieht man sich?

 

Erste Vorhaben für 2026

Nach einem bewegten Jahr 2025, das vor allem durch Begegnungen mit beeindruckenden Zeitzeugen, Lesungen und „mediale Aktivitäten“ geprägt war, sollen die kommenden Monate vor allem dazu dienen, Gesammeltes und Erfahrenes für die Publikation vorzubereiten. Natürlich werde ich trotzdem bemüht sein, meiner Präsenz als Zeitzeuge den Raum zu geben, den man hoffentlich weiter von mir erwartet und freue mich auf Einladungen und Anfragen. Bei diesen Aktivitäten geht es mir weniger um meine eigene Geschichte, vielmehr um die authentische Darstellung unserer Arbeit im Ringen an der unsichtbaren Front während des kalten Krieges, für die Erhaltung des Friedens gerade in Deutschland. Vor dem Hintergrund des aktuellen Geschehens halte ich das für sinnvoll und notwendig, auch wenn ich mir der begrenzten Wirkung bewusst bin. Da bin ich immer noch bei John’s IMAGINE: “You may say I’m a dreamer …“. Ich war wirklich überrascht, wie viele Menschen nach dem Erscheinen meines Buches mir ihre Geschichte erzählt haben. Manche dieser beeindruckenden Nachrichtendienstler kannte ich aus Büchern und Dokumentationen, aber auch viele andere berichteten von bisher Unbekanntem oder Unveröffentlichtem; persönlichen Erlebnissen und operativen Vorgängen. So entstand eine Sammlung von „Stories“, die ich versprach zu publizieren. Nun ist das Feld nachrichtendienstlicher Arbeit, gemeinhin als Spionage benannt, ein weites Land mit Höhen und Tiefen, auch schleichen sich nach über fünfunddreißig Jahren mögliche Unschärfen ein. Damit muss ich leben. Mein Wort und mein Respekt den Zeitzeugen gegenüber verbietet es mir, inhaltlich oder stilistisch an den als Text- oder Sprachdokument vorliegenden Geschichten herumzuwerkeln.

Allerdings erscheint es mir sinnvoll, die hinsichtlich der militärpolitischen Spionage, also meiner früheren Aufgabe in der HV A, vorliegenden Berichte besonders zu behandeln. Soweit wie möglich mit bisherigem Kenntnisstand und „Aktenlage“ kombiniert, soll damit die Authentizität ihrer Aussage vertieft und in der wissenschaftlich historischen Analyse eingeordnet werden. Dabei arbeite ich eng mit dem auch international renommierten Experten für die Geschichte der Nachrichtendienste, speziell auch der DDR, Prof. Dr. Helmut Müller-Enbergs zusammen, der schon aktiv am Gespräch mit vielen Zeitzeugen beteiligt war. Voraussichtlich mündet unsere Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Publikation.  

All die anderen Geschichten aus den Schützengräben des kalten Krieges an der deutsch-deutschen nachrichtendienstlichen Front und aus der schwierigen Zeit nach 1990 stelle ich in der geplanten Sammlung „Spionagegeschichten. Made in GDR“ (Arbeitstitel) zusammen. Diese wie oben „gründlich zu bearbeiten“, übertrifft meine Kraft und ehrlich gesagt, auch meine Kompetenz. Betrachten wir diese als Zeitzeugenberichte von Menschen, denen ich ihre Geschichten „abnehme“ und denen ich ehrlichen Respekt für ihr Wirken entgegenbringe. Allen, die schon mit mir gesprochen haben, herzlichen Dank. Wer noch was erzählen will, bitte bald melden. Es geht ins Finale.

Soviel zu den Vorhaben im neuen Jahr, es kommt sowieso Manches anders. Aber das ist mein Plan. Außerdem freue ich mich auf den Gedankenaustausch mit allen, die am Kontakt mit mir interessiert sind. Auch über gemeinsame Aktivitäten, z.B. im Deutschen Spionagemuseum Berlin denke ich nach, bin gespannt auch auf Eure Vorschläge und Ideen.

menu007unten
blockHeaderEditIcon
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
*